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Restaurantgutscheine für Hamburg

Montag, 17. Januar 2011

Scholle Finkenwerder Art, Bauernfrühstück, Alsterwasser und Grog. Das alles sind Begriffe, die man auf der Speisekarte finden kann, wenn man in Hamburg ein Restaurant besucht mit typischen Getränken und Gerichten für die Hansestadt.

Dieses Restaurant kann man sich entweder selber suchen oder aber man lässt sich einen Restaurantgutschein schenken für eine bestimmte Lokalität in Hamburg. Dabei hat man als Schenkender die Qual der Wahl. Vom Sterne-Koch an der Elbchaussee bis zur Döner-Bude im Univiertel – kulinarisch hat Hamburg für jegliche Art von Geschmacksvorlieben etwas zu bieten. Auch eine Vielzahl von ausländischen Küchen ist in Hamburg zu finden, inklusive einem schon über hundert Jahre alten Italiener. Das “Cuneo” auf St. Pauli existiert dort schon seit 1905 und ist mit Sicherheit nicht nur für alle Italiener-Fans einen Besuch wert.

Also warum nicht mal einen Gutschein schenken an jemand Liebes, um sich kulinarisch in Hamburg so richtig verwöhnen zu lassen. Denn wer freut sich nicht, wenn man zu Hause mal nicht kochen muss und sich stattdessen gemütlich an den bereits gedeckten Tisch setzen kann. Neben Wohlvertrautem und Altbewährtem kann man so den Beschenkten auch mal mit einer ganz neuen Idee überraschen – einer Lokalität, wo der oder diejenige noch nie gewesen ist. So ist die Spannung größer und der Beschenkte kann seinen kulinarischen Horizont etwas erweitern. Auch gibt es einen “Groupon Deal für Hamburg“, bei dem jeden Tag ein anderer Gutschein angeboten wird. Hierbei handelt es sich recht oft um Restaurantgutscheine; oft von Lokalen, die man noch nicht kennt aber unbedingt kennenlernen sollte.

Hat man ein Pärchen, das man beschenken möchte, so kann man natürlich ganz speziell auch Ausschau halten nach einem gemütlichen Diner bei Kerzenschein in romantischer Atmosphäre. Diese Idee bietet sich auch an, wenn man gestresste Eltern beschenken möchte, die nicht oft die Möglichkeit haben, Zeit zu zweit zu verbringen. Wenn man dann vielleicht selber sogar noch bereit ist, den Babysitter Job zu übernehmen, dann kann für die Eltern aus dem Restaurantgutschein in einer Hamburger Lokalität sogar noch ein unvergesslicher Abend zu zweit werden, den man so schnell nicht wieder vergisst. – Und wenn dann noch das Essen schmeckt, dann hat man so richtig ins Schwarze getroffen. Besonders empfehlenswert ist in dieser Hinsicht das “Jacobs Restaurant” an der Elbchaussee in Nienstedten mit gediegenem Ambiente, famoser Küche und unvergesslichem Elbblick. Wer gerne Fisch mag, dem sei an dieser Stelle noch das “Rive” empfohlen, ein Bistro und Restaurant mit atemberaubendem Blick auf den Hafen.

Möchte man einen Menschen beschenken, der eher zum Langschläfer neigt, eignet sich natürlich auch ein Gutschein zu einem ausgiebigen Brunch am Samstagmorgen, z.B. im “La Paz” im Herzen von Eimsbüttel.

Wohnen in Hamburg

Montag, 10. Januar 2011

Es ist schwer den richtigen Wohnort für sich zu finden. Möchte man weiter entfernt von der Arbeitsstelle wohnen oder gleich um die Ecke. Die Stadt Hamburg bieten seinen Bewohnern viele Möglichkeiten. Von den unterschiedlichen Mietwohnungen in Hamburg, kann man sehr viele öffentliche Verkehrsmittel nutzen und ist nicht umbedingt auf ein eigenes Auto angewiesen. Das ist gut, da auch Hamburg, wie auch die meisten Großstädte ein Mangel an Parkplätzen hat.

Wenn man in der Innenstadt von Hamburg wohnt, hat man die Alster gleich vor der Tür. Es gibt in Hamburg verschiedene Möglichkeiten für Jung und Alt den Abend in öffentlichen Einrichtungen zu verbringen. Hamburg hat zum Beispiel das Musical “König der Löwen”, was nur zu empfehlen ist. Je nachdem, wo man in Hamburg eine Wohnung hat, sind die Mietpreise auch sehr unterschiedlich.

Viele Studenten nutzen daher die Wohnungen als Wohngemeinschaft, um die Mietkosten zu senken. Hamburg ist auch sehr interessant für Pendler, die Züge fahren in alle verschienden Richtungen und falls man nicht gerne Zug fährt, kann man einfach auf das Flugzeug umsteigen. Der Flughafen ist auch mit der S-Bahn zu erreichen, ansonsten kann man sein Auto auch gegen Unkosten auf einen der Parkplätze stellen. Sehr interessant ist auch das Wohnen direkt an der Elbe, wo leider die Mietpreise sehr hoch sind. Viele Unternehmen siedlen sich gerade in der Hafencity an, was nun auch zu mehr Arbeitsplätzen führt. Im Sommer kann man es sich richtig gut gehen lassen z.B. am Elbestrand, wo dann eine Strandbar eröffnet wird, wo man die warmen Hamburger Nächte geniessen kann.

Beatlemania

Mittwoch, 01. Dezember 2010

Ob „Let it be“, Yesterday oder All you need is love, mit ihren Songs begeisterten die Beatles nicht nur in den sechziger Jahren die Menschen, auch heute faszinieren sie jung und alt auf der ganzen Welt.
Die Erfolgsgeschichte der „vier Pilzköpfe“ begann vor genau 50 Jahren auf der Reeperbahn in Hamburg. Mit ihren Auftritten im Indra Club, Kaiserkeller, Top Ten Club oder Star Club legten sie den Grundstein ihrer einzigartigen Karriere.

Um diesen Meilenstein der Musikgeschichte zu dokumentieren, öffnete 2009 das Museum „Beatlemania“ in ihre Türen.
Das Museum, welches in unmittelbarer Nähe der Reeperbahn und dem Beatles – Platz liegt, besticht schon von weitem durch das, an die Fassade angebrachte Unterseeboot, dem Yellow Submarine, und lädt zu einer Reise in die Vergangenheit der Fab Four ein.

In der Dauerausstellung, die sich auf 1300qm erstreckt, beginnt die Zeitreise der Beatles auf der Reeperbahn und der großen Freiheit der 60er Jahre, in der 5.Etage des Museums. Viele Fotos, Dokumente und originale Gemälde von Stuart Sutcliffe wirken auf die Besucher und lassen die Kiez- Atmosphäre aufleben.

Einmal Backstageluft schnuppern, in den Abbey Road Studios Karaoke singen oder sich den Originalvertrag zwischen den Beatles und Bert Kaempfert ansehen, all dies erlebt man beim Rundgang in der 4.Etage. Des weiteren werden originale Exponate und der weitere Verlauf der Geschichte der Beatles, wie der Wechsel des Schlagzeugers, Pete Best geht und Ringo Starr kommt oder Brian Epstein wird Manager, dokumentiert.

Die Vielfältigkeit des Museums spiegelt sich in den unterschiedlichen Themenbereichen wieder. Auch die aufwändig und interaktiv gestalteten Räume bieten für jeden Besucher Spaß und Unterhaltung. So kann jeder mit dem Yellow Submarine abtauchen und den Maschinenraum des U-Bootes besichtigen.
Beim entdecken und stöbern in der dritten Etage des „Beatlemania“, gelangt man in einen, für Teenagerzeiten, mit Beatles typischen tapezierten Zimmer und kann sich so in seine eigene Jugendzeit zurück versetzen.

Aber wie ging es nach der Beatles – Ära weiter? Was machten John, George, Paul und Ringo. Ihre Solokarrieren und ihr weiterer Lebensweg bilden den Abschluss der Ausstellung.

Und um diese ganzen Eindrücke wirken zu lassen, lohnt ein Besuch im Hauseigenen Cafe „Yeah“ oder im Shop.

Das Museum Beatlemania befindet sich am Nobistor 10/Reeperbahn und ist täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet. Ein Ticket für Erwachsene kostet 12 Euro, für Kinder und Ermäßigte 8 Euro bzw. 9 Euro.

Umzug nach Hamburg

Donnerstag, 25. November 2010

Sie denken darüber nach aus ihrer Wohnung, ihrem Haus, aus ihrer Kleinstadt, aus der Großstadt oder vom Land nach Hamburg zu ziehen?

Dann finden Sie hier alles, was man braucht um den Umzug in diese wunderbare Stadt ohne Frust, Wut oder Kummer über die Bühne zu bringen, es bedarf nur der geeigneten Checkliste, die am besten so strikt wie möglich einzuhalten ist, denn ein Umzug ist, wie wir alle wissen, kein Zuckerschlecken. Hier haben wir einige Punkte zusammengefasst, wobei die Liste je nach Bedarf durchaus erweitert werden kann und muss.

Bevor Sie ihren Umzug überhaupt planen können, müssen Sie sich in Hamburg nach einer geeigneten Bleibe umsehen, wobei Hamburg für jeden Menschen das Passende bereithält: Ob abenteuerlustiger Single, mutiger Student, glückliches Liebespaar oder die große Familie: Je nach Wunsch können Sie sich zwischen ruhiger Gegend und dem Trubel in der Stadt entscheiden. Haben Sie ihr Wunschobjekt gefunden, müssen Sie nun die ersten Schritte tun, und sich zumindest schon gedanklich von ihrer alten Wohnung verabschieden: Der alte Mietvertrag muss gekündigt werden, die Kündigungsfrist sollte dabei eingehalten werden. Ein Gespräch mit ihrem Vermieter muss geführt werden, indem Sie alle Fragen rund um die Ablöse klären müssen: Was in der Wohnung verbleibt, je nachdem wie Sie ihre alte Wohnung in Schuss gehalten haben, müssen Reparaturen vorgenommen werden. Für alle, die es nicht so einfach haben: der Nachmieter muss wohl oder übel auch gefunden werden. Nachdem all das Unangenehme getan ist, können Sie ihren Vermieter nun auch nach der Rückgabe der Kaution fragen. Nun noch ein kleiner Tipp am Rande: Haben Sie eventuell auch an Sonderurlaub für den Umzug gedacht?

Jetzt fängt es langsam an chaotisch zu werden: Sie sollten nun Handwerker bestellen, die -falls Sie das wollen- die Küche demontieren und – falls Sie das nicht wollen oder können – große Schränke und Möbel auseinanderbauen.

Haben Sie bereits ihre Lieblings-Umzugsfirma? Prima!
Haben Sie die nicht sollten Sie bei mehreren Umzugsfirmen ein Angebot anfragen und diese dann vergleichen. Alternativ gibt es im Internet Handwerkerportale wie my-hammer.de, wo man ganz bequem seinen Umzug als Ausschreibung bereitstellen kann und sich passende Firmen darauf bewerben können.  Haben Sie sich für eine Firma entschieden und den Auftrag erteilt, sollten Sie sich den Auftrag schriftlich bestätigen lassen. Nur für alle Fälle.

Jetzt kommt der Punkt, an dem sich viele gute Freunde und Bekannte auszahlen: Umzugshelfer. Je mehr Sie für ihr Unternehmen gewinnen können, desto besser! Allerdings sollten es nicht allzu viele sein, denn wie heißt es so schön: Zu viele Köche verderben den Brei!

Nun kann das große Abenteuer beginnen! Die Reiseroute nach und in Hamburg zu der neuen Wohnung sollte geklärt sein, ebenfalls ein Termin zur Wohnungsübergabe. Sind Sie nun mit Sack und Pack in Ihrem neuen Reich angekommen geht es ans einrichten, aber das sei Ihnen ganz allein überlassen.
Willkommen in Hamburg!

Deutschlands attraktivste Großstadt

Samstag, 20. November 2010

Die Hansestadt Hamburg ist eine der schönsten Städte in Deutschland. Mit ihren 1,8 Millionen Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Das in Norddeutschland liegende Hamburg hat einiges an Kultur und Sehenswürdigkeiten zu bieten, die Großstadt hat über 60 Theater, 100 Musikclubs, 60 Museen und 30 Kinos. Jedes Jahr strömen Millionen von Besuchern nach Hamburg, auch deshalb, weil die Hansestadt nach New York und London der drittgrößte Musicalstandort ist – und zwar weltweit!
Zu den bekanntesten Museen in Hamburg zählen das Museum der Arbeit, das Völkerkundemuseum und das Miniatur – Wunderland, in dem man die größte Modelleisenbahn der Welt bestaunen kann. Sehr bekannt und beliebt ist auch der Hamburger Hafen, der größte Seehafen in Deutschland und der zweitgrößte in Europa. Auch hier findet man viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Hamburger Fischmarkt, die Speicherstadt und den Alten Elbtunnel.


In der Nähe des Hafens liegt die Reeperbahn, sie ist etwa 930 Meter lang und gilt als “sündigste Meile der Welt”, auch wegen des großen Rotlichtviertels. Außerdem findet man an der Reeperbahn unzählige Nachtclubs, Bars und Diskotheken.
In Hamburg findet man auch ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten, auf dem bekannten Jungfernstieg kann man flanieren und in dem Einkausviertel in der Nähe Stunden mit shoppen verbringen.
Eine weitere Besonderheit in Hamburg ist die Anlage “Planten un Blomen”, welche die größte japanische Gartenanlage in Deutschland ist und sehr liebevoll und aufwendig gestaltet wurde. Flora- und Faunafans werden sich auch für den bekannten Botanischen Garten und den Jenischpark begeistern können. Auch der Tierpark Hagenbeck lohnt sich, denn hier kann man 210 Tierarten beobachten und bestaunen und auch das Aquarium lohnt sich für einen längeren Besuch.
Sportfreunde können sich in der Multifunktionshalle O2 World Hamburg, der Sporthalle Hamburg und der Alsterschwimmhalle austoben. Sowohl im Fußball als auch im Eishockey und Handball sind die Einwohner Hamburgs ganz oben mit dabei. Auch Pferderennen ist hier eine sehr beliebte Sportart. Bekannte Veranstaltungen die in Hamburg stattfinden und sehr lohnenswert für einen Besuch sind, sind unter anderem Filmfestivals (zum Beispiel Filmfest Hamburg), Christopher Street Day und die Hamburg Harley – Days, in der sich Massen von deutschen Motorradfahrern treffen. Auch die Feinschmecker unter uns werden in der Hansestadt Hamburg fündig: Die hamburgische Küche bietet leckere Spezialitäten an, zum Beispiel Hamburger Aalsuppe, Rote Grütze und Labskaus.
Man kann also ruhig behaupten, dass Hamburg eine der attraktivsten Städte ist, denn egal ob Nachtleben, Essen oder Sport, hier ist für jeden etwas dabei.

Videoüberwachung Reeperbahn

Dienstag, 09. November 2010

St. Pauli, die Reeperbahn, ist ein Begriff weltweit. Wie in jeder Hafenstadt ist das Pflaster um den Hafen herum ein raues, so auch in Hamburg. Dennoch hat sich in dem Stadtteil in den letzten 20 Jahren doch eine “Verbürgerlichung” vollzogen, haben sich Theater wie das “Schmidt`s etabliert, lockt das Operettenhaus mit einem eher konventionellen Programm. Das heißt, dass auf St Pauli viele Welten aufeinander treffen, was sicher auch einen Teil seines Reizes ausmacht.

Jedoch soll, auch im Zusammenhang mit der neuen HafenCity, die als Touristenmagnet erster Ordnung wirkt, dem neuen Kreuzschiffterminal, eine betuchte Klientel angelockt werden. Darum hat Hamburg bzw. die Innenbehörde vor 3 Jahren eine Maßnahme ergriffen, die in Deutschland im öffentlichen Raum noch eher ungewöhnlich ist. Und zwar wird die gesamte Reeperbahn permanent per Video überwacht, mit der Intention, dadurch Straftaten schon im Vorfeld zu verhindern. Der Gedanke ist ja nicht neu, so hat Hamburg auch in allen Räumen und Fahrzeugen des HVV (Nahverkehr) Videoanlagen installiert, da die Brutalität, vor allem unter Alkoholeinfluss, erschreckende Ausmaße angenommen hat.

Darüber, welche Verbrechen dadurch vereitelt werden konnten, kann man grundsätzlich nur spekulieren. Dennoch kann ein Vergleich der Anzahl der registrierten Delikte auf St. Pauli vor bzw. nach Einführung der Videoüberwachung einen gewissen Anhaltspunkt geben, wie effizient bzw. gerechtfertigt eine solche Maßnahme ist. Denn natürlich ist es lange nicht jedem Besucher der “Amüsiermeile” unbedingt Recht, bei seinem Bummel gefilmt zu werden.
Interessant ist die Entwicklung der einzelnen Untergruppen von Delikten. So wurden im Jahr vor Einführung der Videoüberwachung 182 gefährliche bzw. 369 einfache Körperverletzungen registriert. Drei Jahre später, 2010, wurden für diese Delikte 239 beziehungsweise 646 Fälle ausgewiesen. Dies wurde in einem Bericht der Innenbehörde veröffentlicht. Eine andere Untergruppe, die Drogenkriminalität, sei jedoch im Bereich Reeperbahn um 38 Prozent zurückgegangen. Wie weit also von einem Erfolg der Maßnahme gesprochen werden kann, ist dahin gestellt. Körperverletzungen ereignen sich häufig im Affekt, sind nicht geplant. Dagegen sind Drogentransaktionen geplante, bei “Gefahr” sofort auf andere Stadtteile umzuleitende Aktivitäten. Ob das Sicherheitsgefühl der Besucher also gestiegen ist, wäre sicher in einer Langzeitanalyse zu untersuchen.
Einen gewissen “Stop” Effekt haben, wie Untersuchungen, zum Beispiel in England, zeigen, aber dennoch, es entsteht generell durchaus ein Gefühl, dass da jemand “aufpasst”. Das Thema Alkohol ist sicher hier das am schwierigsten zu handhabende, denn St. Pauli ist neben der Prostitution traditionell mit Alkohol, Rausch, sich einmal gehen lassen, verbunden. Es bleibt also viel zu tun auf dem Kiez!

Tanzende Türme

Montag, 08. November 2010

Die Reeperbahn bekommt eine neue Eingangstür. Der alte Waschbetonbetonbau an der Reeperbahn 1 hat nun endgültig ausgedient. Nach gut zwei Jahrzehnten verschwindet der unansehnliche Bau, der über Jahre als Bowlingbahn genutzt wurde und auf dem 5.400 Quadratmeter großen Gelände wird eine neue Attraktion geschaffen, die der Reeperbahn ein neues Gesicht verleiht. Das neue Büro- und Ladenensemble besticht durch sein innovatives Design und wird schon jetzt als „Tanzende Türme“ bezeichnet.

Der Name ergibt sich aus der eigenwilligen Form der beiden 22 und 24 Stockwerke hohen Hochhaustürme, die durch ihre Biegungen aus Glas und Stahl eher an einen Bau aus einem Science Fiction Film erinnern. Dabei möchte der Hamburger Star-Architekt Hadi Teherani mit seinen geknickten Türmen an ein Paar erinnern, welches Tango miteinander tanzt und sich umeinander windet.

Das rund 180 Millionen teure Projekt wird von der Strabag Real Estate finanziert und bietet neben Büroräumen für die Hamburger Unternehmen des Strabag-Konzerns auch Platz für ein neues Hotel der österreichischen Arcotel Hotel AG, die ihr mittlerweile viertes Projekt mit Strabag verwirklicht. Das Hotel „Arcotel Onyx“, wie es dann heißen soll, wird das zweite Hotel in der Hansestadt neben dem „Arcotel Rubin“, welches eher für Geschäftsleute und Tagungen konzipiert ist. Das neu „Onyx“ wird über eine Kapazität von 217 Zimmern und Suiten verfügen und neben einem modernen Wellness- und Fitnessbereich auch einen einmaligen Blick über die Partymeile der Stadt bieten. Es soll für den Reisenden eine außergewöhnliche Adresse sein, um direkt am Puls der Stadt teilhaben und ihn hautnah miterleben zu können.
Auch die Musikfreunde werden auf ihre Kosten kommen. Der legendäre Mojo-Club wird ebenso seine Wiederauferstehung im Neubau feiern können und zieht gleich in drei untere Geschosse des Sockelbaus. Der seit 1991 zur Reeperbahn gehörende Musik-Club als legitimer Nachfolger des legendären Star Clubs musste 2003 seine Tore schließen. Die Neueröffnung in den „Tanzenden Türmen“ ist bereits für den 11. Februar 2012 geplant. Das gesamte Gebäude soll dann im Sommer 2012 endgültig fertiggestellt sein und zum neuen Wahrzeichen von St. Pauli werden.

Hansa Theater Hamburg

Dienstag, 02. November 2010

Der Brauereibesitzer Paul Wilhelm Grell eröffnete im Jahr 1894 ein Varietétheater mit Gastronomie. Das Hansa Theater war geboren.

Nach der Zerstörung im Jahr 1943 baute Kurt Grell das Theater wieder auf, es wurde 1945 wieder eröffnet und 1953 dann zum Showtheater mit Restaurant und 491 Plätzen wieder umgebaut. Bekannte Künstler wie Hans Albers, Caterina Valente, Josephine Baker, Comedian Harmonists, Conny Froboess, der Entfesselungskünstler Harry Houdini, sowie im November 1964 Siegfried und Roy, traten im Hansa Theater auf. Dies war der erste Auftritt in Hamburg für die damals noch unbekannten Künstler.

Außer den Großkatzen traten hier noch dressierte Affen, Pferde, und Elefanten auf. Trotz seiner großen Berühmtheit war es dem Hansa Theater ein großes Bedürfnis, darauf zu achten, nie im Fernsehen aufzutreten, obwohl dies den Bekanntheitsgrad des Hansa Theaters noch um einiges erhöht hätte.

Nach dem Tod von Kurt Grell 1967, übernahm seine Frau Telse Meyer-Grell das Hansatheater weiter. Das Hansa Theater war über Jahrzehnte ein berühmtes, über die Grenzen Hamburgs hinaus, bekanntes Theater. Erst 1994 wurden die Besucherzahlen rückläufig, bis Frau Grell, sich entschloss, nach 107 Jahren des Bestehens, mit über 36 Millionen Besuchern und mehr als 25.000 Künstlern, am 31.12.2001 das Hansa Theater zu schließen. Das Hansa Theater ist weiterhin im Besitz der Familie Grell.

Die Schließung dieses berühmten Theaters war für viele ein großer Verlust. Viele Menschen konnten diese Entscheidung auch nicht verstehen. Bis sich die Leiter des St. Pauli Theaters, Thomas Collien und Ulrich Waller mit anderen Partnern zusammensetzten und das Hansa Varieté Theater im Januar 2009 wieder als Versuch auferstehen ließen. Ziel der Neueröffnung war es, den Menschen, das Erlebnis der Live Unterhaltung zu vermitteln und der Stadt Hamburg und ihren Bürgern ein Stück Hamburger Geschichte wieder zu geben.

In Zusammenarbeit mit dem Fischereihafen Restaurant Hamburg und dem Tigerpalast Varieté Frankfurt ist es gelungen, ein Konzept aus Varieté mit nahmhaften Kabarettisten und kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt, zu entwickeln. Dies alles traditionsgemäß, wie immer vorher schon zum fairen Preis. Der große Erfolg gab ihnen Recht, aus dem anfänglichen Versuchsprojekt wurde inzwischen eine Dauereinrichtung. Vom 26. Oktober 2010 bis 27. Februar 2011 läuft die inzwischen bereits 3. Spielzeit, seit der Wiedereröffnung des Hansa Varieté Theaters.

Stadtautos bald auch in Hamburg

Montag, 13. September 2010

Bereits seit einiger Zeit gibt es in der Hansestadt Hamburg das StadtRad-Leihsystem, das von der Bevölkerung auch gut angenommen wird. Nun will die Stadt noch einen Schritt weiter gehen und sich am Vorbild der Stadt Ulm in Baden-Württemberg orientieren. Es gibt zwar in vielen deutschen Städten schon Autos, die von der Stadt zur Verfügung gestellt werden, doch das neue Konzept Car2go wurde speziell für Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern entwickelt.

Dabei soll es sich nicht um das Ausleihen eines Autos für größere Touren handeln, sondern das System soll sich ausschließlich auf den Großraum Hamburg konzentrieren. Bereits ab dem nächsten Jahr sollen an zahlreichen Stellen in Hamburg Kleinwagen bereitgestellt werden, die man dann kurzfristig und unkompliziert für kleinere Touren in der Hansestadt ausleihen kann. Im Grunde sollen die Stadtautos eine Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sein, denn die Kleinwagen können dann auch für kürzere Touren genutzt und einfach an einer anderen Stelle wieder abgestellt werden.

Wenn man wissen möchte, wo sich das nächste Fahrzeug gerade befindet, kann man entweder im Callcenter anrufen, oder sich auf der Internetseite informieren. 200 Smarts sollen der Hamburger Bevölkerung rund um die Uhr zur Verfügung stehen, es ist lediglich eine Registrierung notwendig, dann kann man die Fahrzeuge uneingeschränkt nutzen, am Ende des Monats erhält der Kunde dann eine Sammelrechnung.

Bei der Registrierung wird der Führerschein mit einem elektronischen Siegel versehen, dazu bekommt der Kunde noch eine PIN, und schon ist es ihm möglich, jedes Fahrzeug der Flotte zu öffnen. Den Schlüssel für das entsprechende Fahrzeug findet man dann jeweils im Handschuhfach. Die Autos sind in der Regel betankt, für Notfälle, wenn die Fahrt mal länger dauert, findet der Kunde im Handschuhfach eine vorbezahlte Tankkarte.
Falls der Kunde tanken muss, weil der Tank bei Fahrtantritt bereits zur Hälfte leer ist, bekommt er eine Gutschrift auf sein Konto, als Dank für die aufgewendete Zeit. Mit dem Projekt Car2go könnte die Stadt Hamburg einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten und ihren Bürgern gleichzeitig einen tollen Service zur Verfügung stellen. Wie es mit dem Versicherungsschutz aussieht, wenn man einen Unfall baut? Dafür muss eigentlich die Versicherung vom Fahrzeug aufkommen. Teuer dürften die Versicherungen auch nicht mehr sein, bei den ganzen Kfz Versicherungsvergleich-Portalen im Internet wird sich bestimt das eine oder andere Angebot finden.

Radfahren in Hamburg

Montag, 16. August 2010

Radfahren ist ein bekanntlich seit langem eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung. Egal ob jung oder alt, Radfahren ist für jedermann etwas. Was allerdings ein sehr wichtiger Punkt ist, ist eine entsprechend schöne Radstrecke. Mit der richtigen Radstrecke für die individuellen Bedürfnisse der Fahrer, wird das Fahrradfahren in jedem Fall zu einem tollen Erlebnis. Die unterschiedlichen Ansprüche bezüglich dem Radsport und den dementsprechenden Radstrecken, können durchaus sehr verschieden sein. Die einen bevorzugen eine eher ruhige, flache und angenehme Strecke, und andere Menschen wollen es eher ein bisschen härter. Hohe Berge und weite Strecken sind für solch eine härtere Bevorzugung immer geeignet. Aber völlig egal was man diesbezüglich nun für ein Typ ist, in der schönen und aufregenden Hafenstadt Hamburg, findet man so einige tolle, attraktive und interessante Strecken fürs Fahrad. Egal für welche Anforderungen, Hamburg bietet diese in der Regel.

Fahrradstrecken in Hamburg gibt es relativ viele. Dies fängt an bei kleineren und kürzeren Strecken, und geht bis hin zu sehr langen und härteren Strecken. Auch für Menschen die den unbefestigten Boden bevorzugen und damit also eher Offroad fahren wollen, gibt es in Hamburg in jedem Fall gute Radstrecken. Gerade für sportliche Fahrer ist das Angebot groß. Besonders bleibt sind die verschieden Radstrecken in Quickborn, im Norden von Hamburg. Aber auch die Radstrecken im Süden der Stadt, zum Beispiel bei Winsen, eignen sich bestens für lange und anstrengende Radtouren. Die Strecken in den genannten Gebieten bieten den Vorteil, dass sie nur ganz selten und wenig von Autos verfahren werden. Somit hat man in jedem Fall gute Radstrecken mit ebenso wenig Verkehr. Gerade im Norden von Hamburg, hat man oft die Möglichkeit sich bei verschiedenen Radfahrergruppen anzuschließen. Eine sehr beliebte Verbindung ist dabei zum Beispiel eine Tour von Norderstedt raus Richtung Bad Segeberg. Allerdings gibt es bezüglich dem sportlichen Fahren noch viele weitere Fahrradstrecken in Hamburg. Aber auch die gemütlicheren Fahrer oder Besitzer von Pedelecs kommen in jedem Fall auf ihre Kosten. Die oben genannten Strecken eignen sich ebenso bestens für ruhigere Fahrer oder auch Senioren. Dies vor allem auf Grund dessen, dass sich natürlich jeder die Länge der Strecke selber raussuchen kann. Wer sich die Strecken nicht ganz zutraut, der kann sieh natürlich auch nur bis zur Hälfte fahren. Wer allerdings eine große und wirklich mit Abstand sehr harte Herausforderung sucht, der kann sich auch die ebenfalls nördliche Strecke, von Wulksfeld nach Langenhorst vornehmen. Mit ihren rund 70 km ist diese Strecke allerdings nur für Geübte geeignet.

Für weitere Strecken kann man entweder das Internet aufsuchen oder sich in Hamburg diverse Radfahrer-Pläne besorgen. Dies gibt es in der Regel schon ab einem sehr günstigen Preis in vielen Geschäften zu kaufen.