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In Hamburg fand die Deutsche Meisterschaft im Strip-Poker statt

Freitag, 28. Mai 2010

Zum ersten Mal fand die Deutsche Meisterschaft im Strip-Poker statt, das Finale wurde in der vergangenen Woche in Hamburg ausgetragen. Insgesamt 54 Teilnehmer fanden sich im berühmten Club Docks ein, um den Besten zu ermitteln und den ersten Deutschen Meister in dieser Disziplin zu küren.

Zuvor hatte es in Dresden, Köln und Berlin jeweils ein Qualifikationsturnier gegeben, bei dem die Teilnehmer fürs große Finale ermittelt wurden. Darüber hinaus konnten die Sponsoren des besonderen Turniers noch ein paar weitere Startplätze vergeben.

Der gesellige Abend wurde von einer heißen Stripshow im Burlesque-Stil eröffnet, anschließend nahmen die Teilnehmer an insgesamt fünf Turniertischen Platz. Erstaunlicherweise waren unter den Teilnehmern nicht nur Männern, es hatten sich tatsächlich auch ein paar Frauen für das Finale qualifiziert. Gespielt wurde Texas Holdem Unlimited, und wenn einem Spieler die Spielchips ausgegangen waren, konnte er ein Mal einen Strip hinlegen, um sich erneut ins Spiel zu bringen. Diese Möglichkeit wurde jedoch nicht von allen Spielern wahrgenommen.

Doch ein guter Strip konnte sich durchaus bezahlt machen, denn eine Jury wählte die fünf besten konnten Plätze am Final Table ergattern. Dazu kamen dann noch die Sieger von den insgesamt fünf Turniertischen, so dass am Ende 10 Spieler den Titel unter sich ausmachten.

Am Ende gewann der 25-jährige Marcel Langkabel aus Hamburg, der sich über eine Reise nach Las Vegas inklusive Helikopterflug und Limousinen-Service freuen durfte. Untern den letzten 10 Teilnehmern waren auch drei Frauen, das Hamburger Model Jasmina Sun schaffte es sogar unter die Top 3. Die erste Deutsche Meisterschaft im Strip-Poker war ein buntes Spektakel, das man von nun an sicher öfter erleben wird.

Im Finale setzte sich der Hamburger Marcel Langkabel durch. Der 25-Jährige gewann das entscheidende Spiel mit einem Neuner-Paar gegen König-Zehn und sicherte sich damit eine fünftägige Reise für zwei Personen in das Spielerparadies Las Vegas, inklusive Limousinen-Service und Helikopterflug. Zu Beginn des Finales mussten sich jedoch zunächst vier Männer verabschieden, ehe die erste der drei Frauen den finalen Tisch verlassen musste. Umringt von den neugierigen Zuschauern schaffte es das Hamburger Model Jasmina Sun als letzte Frau unter die besten drei, schied dann jedoch aus.

Die Gewalt an den Hamburger Schulen nimmt deutlich zu

Freitag, 28. Mai 2010

Laut einer Untersuchung ist die Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen an den Hamburger Schulen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Zwischen April 2009 und März 2010 gab es über 400 meldepflichtige Vorfälle, damit ist die Zahl um erschreckende 34 Prozent gestiegen. Insgesamt 173 Schulen im Hamburger Stadtgebiet sind von derartigen Vorfällen betroffen, es wurden jedoch keine Schulen genannt, um eine Stigmatisierung zu vermeiden.

Besonders erschreckend ist dabei, dass die Zahl der besonderes schweren Delikte, die mit Drogen, sexuellen Übergriffen und Raub zu tun haben, um ganze 42 Prozent angestiegen sind. Es gab in dem Untersuchungszeitraum auch 69 Amokandrohungen, im Jahr zuvor waren es 44 Stück. Man geht eindeutig davon aus, dass es sich dabei um einige Trittbrettfahrer gehandelt hat, die sich am Vorfall in Winnenden ein Beispiel genommen hatten.

Bei Gewalt an den Schulen geht es schon lange nicht mehr nur um Prügeleien, die Jugendlichen schrecken auch immer weniger vor schweren Gewalttaten und Kriminalität zurück. Es gibt natürlich bestimmte Hamburger Stadtteile, in denen es häufiger zu Gewalttaten an Schulen kommt als in anderen. Man ist sich auch nicht sicher, ob die Schulen tatsächlich alle Vorfälle melden, so dass es durchaus auch eine Dunkelziffer geben könnte. Die Schulbehörde hat auch nicht dazu Stellung bezogen, wie man im einzelnen mit diesen Gewalttaten umgeht und welche Konsequenzen diese für die Schüler haben.

Gravierende Probleme beim Bau der Elbphilharmonie

Mittwoch, 26. Mai 2010

Die Elbphilharmonie in Hamburg befindet sich mitten im Bau, und nun sind Berichte veröffentlicht worden, laut denen es gravierende Baumängel an dem hochmodernen Gebäude geben soll. Angeblich soll es sich dabei auch um Sicherheitsmängel handeln, was natürlich schwerwiegende Folgen haben könnte. Das Bauunternehmen wies diese Vorwürfe jedoch vehement zurück und behauptet, dass es angesichts der Sicherheit keinerlei Probleme in der Bauphase gegeben hätte. Alle anderen Fehler und Mängel wären nur sehr geringfügig gewesen und seien in der Zwischenzeit auch längt behoben worden, oder man sei gerade damit beschäftigt. Über 4.000 Mängel wurden in besagtem Bericht aufgeführt, einige davon sollen ziemlich gravierend sein.

Dies sind jedoch nicht die einzigen Probleme, welche dem Bauunternehmen vorgeworfen werden, denn man hängt außerdem noch mit dem Zeitplan ziemlich hinterher, so dass man die Eröffnung des Konzertsaals bereits des öfteren nach hinten verschieben musste. Dazu kommt noch eine enorme Kostensteigerung, denn ursprünglich waren für den Bau der Elbphilharmonie 77 Millionen Euro veranschlagt. Mittlerweile ist man bereits bei 323.000 Euro angelangt, und das Bauunternehmen stellte noch weitere finanzielle Nachforderungen an die Hansestadt Hamburg. Im Jahr 2007 war man mit so viel Enthusiasmus an die Realisierung des riesigen Bauvorhabens herangegangen, momentan dominiert jedoch der Frust, und das Verhältnis zwischen der Stadt und dem Bauherren ist durch die ganzen Streitigkeiten ziemlich angespannt. Man darf gespannt sein, wann die Elbphilharmonie letztendlich feierlich eröffnet wird.

Erster Airbus A380 startet von Hamburg

Mittwoch, 19. Mai 2010

In Hamburg-Finkenwerder gibt es heute ein ganz besonderes Ereignis, denn die Lufthansa wird mit dem ersten Airbus 380 nach Frankfurt abheben. Im Auslieferungszentrum wurde heute der Riesenvogel an die Lufthansa übergeben und soll dann auch gleich zu seinem ersten Flug nach Frankfurt starten, in die Stadt, deren Namen der erste deutsche A380 auch trägt.

Der A380 ist das momentan umweltfreundlichste und modernste Flugzeug, das es weltweit gibt, und die Lufthansa ist mit Recht stolz darauf, das erste Modell in Deutschland ergattert zu haben, insgesamt wurden 15 Exemplare des Airbus bestellt. Nach der Übergabe-Zeremonie wird der Airbus dann mit 500 geladenen Gästen nach Frankfurt fliegen, wo dann die Taufe vollzogen werden soll.

Bereits im Oktober 2009 kam der Airbus zur endgültigen Fertigstellung in die Hansestadt, dort wurde der doppelstöckige Riesenflieger in den Farben der Lufthansa lackiert und die Innenausstattung vorgenommen. Auch der zweite Airbus, der den Namen “München” tragen wird, befindet sich bereits in Hamburg-Finkenwerder, und wurde schon lackiert. Momentan sind weltweit 27 Airbus des Typ A380 im Einsatz,  in den nächsten beiden Jahren sollen vier weitere A380 bei der Lufthansa zum Einsatz kommen.

Einen weiteren großen Auftritt wird der neue Airbus am 6. Juni haben, wenn er zum ersten Langstreckenflug nach Südafrika abhebt und die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft zur WM befördert. Der reguläre Linienflugbetrieb wird dann am 11. Juni mit einem ersten Flug nach Tokio aufgenommen, im August soll dann Peking und im Oktober noch Johannesburg dazukommen.
Bereits seit letztem Jahr werden A380 von Singapore Airlines auf Langstreckenflügen nach Australien sowie von Emirates Airlines auf Strecken von
Dubai nach New York eingesetzt.

Eine Luxus-Yacht für 800 Millionen Euro

Freitag, 30. April 2010

Drei Jahre dauerte die Fertigstellung der größten Luxus-Yacht weltweit, welche Kosten in Höhe von 800 Millionen Euro verschlungen hat. Bestellt wurde sie vom Besitzer des Fußballclubs FC Chelsea, dem russischen Milliardär Abramowitsch. Er hatte immer wieder neue Sonderwünsche in Auftrag gegeben, so dass mehrmals Änderungen vorgenommen werden mussten, damit das Resultat den hohen Erwartungen des Kunden entspricht. Natürlich bedeutete jeder Extrawunsch auch einen höheren Kaufpreis.

Die Eclipse hat eine gigantische Länge von 170 Metern und absolvierte im April noch einige Testfahrten im Hamburger Hafen, damit man sie in wenigen Wochen ihrem neuen Besitzer übergeben kann. Natürlich darf es an Bord nirgends an Luxus fehlen, denn es handelt sich weniger um ein Schiff, sondern eher um eine schwimmende Villa. Damit Abramowitsch bequem an Bord der Eclipse gelangen kann, wurde sogar ein Hangar mit zwei Helikoptern realisiert. Im Rumpf des Schiffes hat man genügend Platz geschaffen für 20 Jet-Skis, ein U-Boot sowie drei Beiboote. Darüber hinaus verfügt die Luxux-Yacht des steinreichen Russen noch über ein eigenes Kino, eine Diskothek und zwei Pools.

Auch die Sicherheit durfte an Bord nicht zu kurz kommen, denn schließlich befindet sich solch ein Mann von Welt ja auch im Mittelpunkt des Interesses. So mussten die Bootsbauer für ein Raketenabwehrsystem, kugelsicheres Glas und einen Störsender sorgen. Der Turbinenantrieb hat 20.000 PS und kann das Boot auf bis zu 75 km/h beschleunigen. Auf der Eclipse befinden sich insgesamt 11 Suiten für bis zu 24 Gäste, welche dann von der 70-köpfigen Crew umsorgt werden. Geschätzte Betriebskosten von jährlich etwa 25 Millionen Euro verwundern angesichts dieser Fakten niemanden mehr.

Die Hamburg Company Tour 2010

Mittwoch, 28. April 2010

Bereits seit dem Jahr 2008 findet in Hamburg jedes Jahr die Company Tour statt, bei der sich große Unternehmen der Hansestadt interessierten Studenten vorstellen. Auf diese Weise sollen Studenten die Möglichkeit erhalten, Kontakte zu möglichen neuen Arbeitgebern zu knüpfen, und den Firmen die Suche nach guten Nachwuchskräften erleichtern. Am 6. Mai 2010 ist es nun wieder soweit, die Anmeldefrist war allerdings am 22. April abgelaufen, denn die Teilnehmeranzahl ist immer begrenzt. Das Angebot richtet sich jedoch nicht nur an Hamburger Studenten, es sind auch Studierende aus anderen Städten stets willkommen.

Zu den teilnehmenden Hamburger Unternehmen gehören Vattenfall, Jungheinricht, Shell, die Otto Group, Unilever, British American Tobacco Germany, Lufthansa Technik, Airbus, Philips und die comdirect Bank. Es werden 11 unterschiedliche Routen festgelegt, bei denen jeder Student die Möglichkeit hat, an einem einzigen Tag drei Unternehmen zu besichtigen. Die Studenten des Ingenieurwesens und der Wirtschaftswissenschaften können verschiedene Abteilungen durchlaufen und sich somit einen guten Überblick über die Unternehmenstruktur verschaffen. Neben der Werkführunge stehen auch verschiedene Vorträge und spezielle Workshops auf dem Programm.

Ein Highlight der Hamburg Company Tour ist immer das abendliche Dinner, das ebenfalls dazu dienen soll, Kontakte zu knüpfen und Gespräche zu vertiefen. Dazu wird ein so genanntes Rotating Dinner organisiert, bei welchem die Studenten nach und nach die Plätze tauschen, damit man sich mit verschiedenen Unternehmern unterhalten kann. So findet das Event einen tollen Abschluss im Hamburger Hafen und eröffnet nochmals zusätzliche Möglichkeiten.

Der Wirtschaft in Hamburg geht es gut

Montag, 26. April 2010

Die Wirtschaft in Hamburg befindet sich eindeutig im Aufschwung, wenn man den Umsatz der Unternehmen mit dem Vorjahr vergleicht. Bereits im ersten Quartal 2010 konnte mehr Geld erwirtschaftet werden, als noch im letzten Quartal des Jahres 2009. Um zu diesem positiven Ergebnis zu kommen, befragte die Handelskammer 1.300 Hamburger Unternehmen. Die Umfrage brachte noch genaueren Aufschluss darüber, wie die Firmen ihre Aussichten für die Zukunft beurteilen.

Lediglich jeder fünfte Hamburger Unternehmer sieht seine finanzielle Zukunft nicht ganz so rosig, dagegen sehen mehr als 30 Prozent durchaus optimistisch in die Zukunft. Vor einem Jahr befand sich die Konjunktur in Hamburg nach an einem Tiefpunkt, so dass die neuen Zahlen durchaus sehr erfreulich sind und den wirtschaftlichen Aufschwung anzeigen. Auch wenn der Blick in die Zukunft für die meisten Unternehmen sehr vielversprechend aussieht, so wurden auch einige Probleme deutlich. So gab es bei der Einschätzung der aktuellen finanziellen Lage eher geteilte Meinungen, und auch was die Investitionsplanungen für die Zukunft angehen hielten sich negative und positive Aspekte in etwa die Waage.

Auch wenn man den Trend im ganzen Bundesland Schleswig-Holstein betrachtet, ist ein Aufschwung deutlich erkennbar. Hier wurden insgesamt 1.400 Unternehmer von der Kieler Industrie- und Handelskammer befragt, und mehr als 20 Prozent waren mit der Entwicklung sehr zufrieden. Die Hälfte der Befragten empfand die aktuelle Lage als gut und rund 27 Prozent waren mit ihrer Situation eher unzufrieden.

Die Altonale 2010

Mittwoch, 21. April 2010

Bereits zum zwölften Mal findet in diesem Jahr das Volksfest Altonale in der Hansestadt Hamburg statt. Vom 3. bis zum 20. Juni 2010 wird in Hamburg ein enorme Programm mit einer Mischung aus Theater, Kunst, Flohmarkt, Literatur, Fitness und Straßenkunst angeboten. Am letzten Wochenende der Altonale, nämlich vom 18. bis zum 20. Juni findet dann wieder das beliebte dreitägige Straßenfest statt. Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern werden dann acht Bühnen stehen, auf denen Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen präsentiert wird. Darüber hinaus werden auch einige Musikwettbewerbe darauf stattfinden, abgerundet wird das Ganze durch zahlreiche Bier- und Imbissstände. An diesem einen Wochenende werden rund 500.000 Besucher erwartet, neben Hamburgern auch zahlreiche Gäste der Stadt.

Neben diesem Straßenfest wird auch in diesem Jahr eine Infomeile eingerichtet, wo viele Hamburger Vereine, Kirchen, Unternehmen und soziale Einrichtungen Interessenten informieren können. Auf dem Flohmarkt werden wieder rund 150 Privatleute Waren zum Verkauf anbieten, der Hamburger Einzelhandel wird seine Geschäfte auch an den Wochenenden geöffnet haben und die Besucher mit einigen Sonderaktionen überraschen. Natürlich richtet sich das Angebot der Altonale auch besonders an Familien mit Kindern, für welche allerhand zur Unterhaltung angeboten wird.

Bereits zwei Wochen vor dem eigentlichen Termin, gibt es schon einige interessante Veranstaltungen in der Hansestadt. An der Kunst-Altonale nehmen 80 Einzelhändler teil, in deren Schaufenster Kunstwerke ausgestellt und prämiert werden sollen. Auch die Literatur kommt nicht zu kurz, denn während der Literatur-Altonale werden im Theater, in Museen, in Kneipen und in Buchläden zahlreiche Lesungen stattfinden. Zusätzlich gibt es noch die Altonale-Spaßparade mit rund 1.000 Straßenkünstlern und die Theater-Altonale mit einigen Schultheaterprojekten und Theaterstücken aus Altona.

2011 bekommt Hamburg eine neue U-Bahn

Montag, 19. April 2010

Auch wenn die U-Bahn-Wagons in Hamburg nicht mehr die jüngsten sind, so sind sie im Vergleich mit denen anderer Großstädte doch relativ modern und sauber. Momentan sind einige Züge aus den neunziger Jahren in der Hansestadt unterwegs, dazu kommen noch einige Bahnen aus dem siebziger und den sechziger Jahren. Gerade die älteren Wagons haben bereits fast etwas Nostalgisches an sich, da sie im Vergleich zu den neueren Modellen doch recht laut über die Gleise rattern.

Die Stadt Hamburg plant nun für das Frühjahr 2011 den Einsatz von einigen ganz neuen Zügen, bei denen vor allem auf mehr Komfort für die Fahrgäste geachtet wurde. So sollen die neuen Modell über eine Klimaanlage und bequemere Sitze verfügen und darüber hinaus noch durch eine erhöhte Sicherheit und einen niedrigeren Energieverbrauch glänzen. Die umweltfreundlichen Züge glänzen auch optisch, denn sie überzeugen durch ein besonders elegantes Design in Edelstahloptik mit roten Türen.

In Salzgitter wurden die neuen Züge mittlerweile schon vorgestellt, hier fielen vor allem die ergonomisch geformten, roten Sitze auf, die auch wesentlich mehr Beinfreiheit gewähren. Die Sitzreihen sind bei diesen modernen Modellen längs angeordnet und es werden jeweils drei Waggons miteinander verbunden sein. In einem Wagon gibt es 130 Stehplätze und 96 Sitzplätze, so dass in einem kompletten Zug rund 700 Personen befördert werden können.

Auf von der Decke hängenden Monitoren werden den Passagieren die jeweils vier nächsten Haltestellen angezeigt, die Türen werden über eine Lichtschranken-Steuerung geschlossen. Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen werden in Zukunft wesentlich einfacher ein- und aussteigen können. Die Stadt Hamburg plant, alle aktuellen Züge bis zum Jahr 2015 komplett durch diese modernen Züge zu ersetzen.

Passage-Kino wiedereröffnet

Freitag, 09. April 2010

Hamburg hat seit März wieder sein beliebtes Passage-Kino in der Mönckebergstraße zurück! Aus Kostengründen wurde das traditionelle Hamburger Kino im November 2009 geschlossen, nachdem die Miete drastisch erhöht worden war. Dabei gehört dieses Kino zum kulturellen Leben der Hansestadt, denn immerhin hat es bereits rund 100 Jahre auf dem Buckel. Das Passage-Kino ist kein Kino wie jedes andere, denn es ist auch gleichzeitig ein Augenschmaus. Das Gebäude wurde im Stil des Art-Décos erbaut und bietet deshalb ein sehr nostalgisches und elegantes Ambiente.

Nun hat ein Filmtheaterbetrieb aus Baden-Württemberg die Regie übernommen und rund eine Million Euro in das alte Kino investiert. Zuerst musste das Gebäude komplett entkernt werden, doch das herrliche Foyer blieb natürlich erhalten. Der neue Besitzer hat in den Vorführräumen die modernste Technik installieren lassen, so dass die Besucher auch in den Genuss der neuesten Digital- und 3-D-Technologie kommen. Zuletzt gehörte das Kino zur Cinemaxx-Gruppe, doch diese empfand den Betrieb des Kinos nach der Erhöhung der Mietpreise als nicht mehr rentabel.

Der neue Betreiber findet die hohen Mietpreise für die einmalige City-Lage jedoch durchaus gerechtfertigt und ist sich sicher, dass man das Kino zu einem finanziell rentablen Betrieb machen kann. Es sollen künftig jedoch keine Blockbuster in den Sälen des Passage-Kinos gezeigt werden, sondern eher die anspruchsvollen Cineasten bedient werden. Das im Jahr 1913 eröffnete Kino gehört zu den ältesten in ganz Deutschland und ist somit etwas ganz besonderes in der Hansestadt. Die Hamburger Bürger haben sich sehr darüber gefreut, dass das alte Traditionshaus mit dem ganz besonderen Charme vor dem Untergang gerettet werden konnte.