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Mit ‘Hamburger’ getaggte Artikel
Samstag, 26. Juni 2010
In der letzten Woche ist die große und berühmte Hamburger Schauspielerin Heidi Kabel im Alter von 95 Jahren verstorben. Natürlich möchte man dieser großen Berühmtheit auch irgendwie ein Denkmal in der Hansestadt setzen, deshalb forderten Politiker die Umbennung des bisherigen Hachmannplatzes in Heid-Kabel-Platz.
Im Sommer nächsten Jahres soll ohnehin das Ohnsorg-Theater, das Heidi Kabel so richtig berühmt gemacht hatte, sein bisheriges Domizil an der Großen Bleiche verlassen und an den Hachmannplatz wechseln. Das wäre eine gute Gelegenheit, dann auch den Platz nach der beliebten Schauspielerin zu benennen. Allerdings ist bei den Ämtern noch nichts entschieden worden, bis zur endgültigen Entscheidung kann noch einige Zeit vergehen.
Leider hat der Hachmannplatz momentan ein ziemliches Schmuddel-Image, da sich hier unzählige Penner tummeln, und die Bahnhofsmission auch nicht gerade einladend wirkt. Die Bild-Zeitung hat nun eine Umfrage gestartet, ob die Hamburger Bürger den Hachmannplatz überhaupt als würdig genug empfinden, um an die große Heidi Kabel zu erinnern. Die meisten Befragten waren von dieser Idee sehr begeistert, allerdings wurde auch gefordert, den Platz dann attraktiver zu gestalten.
Die meisten Bürger wünschen sich auf dem Platz mehr Pflanzen und Sitzgelegenheiten, außerdem sollte man die Bahnhofsmission attraktiver gestalten und dafür sorgen, dass nicht so viele Obdachlose den Platz besiedeln. Man darf also gespannt sein, ob der Hachmannplatz irgendwann in Heidi-Kabel-Platz umbenannt wird.
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Donnerstag, 10. Juni 2010
Hamburg ist eine beliebte Stadt, die Einwohner lieben ihre Stadt sehr und bleiben ihrer Stadt auch treu. Der Trendbarometer der Stadt Hamburg hat nun gezeigt, was die Hamburger so sehr an der Hansestadt schätzen und warum der Großteil der Bevölkerung so stolz auf seine Stadt ist.
Fast 90 Prozent der Hamburger Bevölkerung ist stolz auf ihre Heimat, dies trifft sogar auf 70 Prozent der Menschen zu, die nicht in Hamburg das Licht der Welt erblickt haben. Dabei sind die Gründe für diese große Zufriedenheit ganz unterschiedlich, denn jede Bevölkerungsgruppe hat auch ihre eigenen Vorstellungen. So überzeugte die Hamburger Frauen vor allem das reichhaltige Kulturangebot, während die Hamburger Jugend vor allem von dem riesigen Angebot an Clubs und Live-Konzerten begeistert ist.
Die ältere Hamburger Bevölkerung findet, dass die Hansestadt auch ein gutes Leben im Alter ermöglicht. Der Trendbarometer hat auch gezeigt, dass die Hamburger ihrer Stadt meistens treu bleiben, denn mehr als 60 Prozent der Einwohner wohnen hier bereits länger als 20 Jahre. Hamburg scheint eine ganz besonders beliebte Stadt zu sein, was vor allem daran liegt, dass sie ihrer Bevölkerung auch einiges zu bieten hat.
Allerdings hat der Trendbarometer der Hamburger Sparkasse auch gezeigt, dass es ein paar Kritikpunkte in der Bevölkerung gibt. Ganz oben auf der Liste findet man das schlechte Angebot an Wohnungen, denn mehr als die Hälfte der Bevölkerung Hamburgs kritisierte dies. Außerdem wurden die hohen Mieten und Nebenkosten in Hamburg und Umgebung als Kritikpunkte angegeben, dazu kommt noch ein schlechtes Angebot an Arbeitsplätzen.
Ein weiterer negativer Aspekt für das Leben in Hamburg ist die Fortbewegung in der Hansestadt an der Elbe. Von fast 30 Prozent der Hamburger Bevölkerung wurde das Straßennetz kritisiert, etwa die Hälfte fand die Radwege mangelhaft und ebenso das Angebot an Parkplätzen.
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Freitag, 28. Mai 2010
Vor knapp drei Jahren begann man voller Euphorie den Bau des neuen Hamburger Wahrzeichens, doch mittlerweile ist die Elbphilharmonie vor allem zum finanziellen Desaster geworden, da die kalkulierten Kosten bei weitem überstiegen wurden, und noch ist kein Ende in Sicht. Deshalb ist die Stimmung beim heutigen Richtfest sicher auch ein wenig getrübt.
Ähnlich dem berühmten Opernhaus von Sydney wollte man Hamburg ein gigantisches neues Wahrzeichen setzen, denn in dem Kunstwerk der modernen Architektur werden auch zahlreiche Luxuswohnungen und sogar ein eigenes Hotel untergebracht. Auch die Hamburger Bürger waren begeistert und beteiligten sich sogar eifrig mit Spenden.
In den letzten Wochen hat das Jahrhundertprojekt vor allem durch die horrenden Kosten für Negativschlagzeilen gesorgt, darüber hinaus verzögert sich die Fertigstellung auch deutlich. Es soll auch bauliche Mängel geben, welche sogar die Sicherheit des Gebäudes betreffen, doch dies streitet die Baufirma vehement ab, so dass die Beziehung momentan ziemlich kühl ist.
Das alles soll jedoch nicht die Freude am Richtfest vermiesen, denn immerhin werden auch einige Prominente in der Hansestadt erwartet. Bürgermeister Ole von Beust wird eine Rede halten und ein riesiger Kran wird den Richtkrank in die Luft befördern. Für den Abend sind dann zwei Open-Air-Konzerte geplant am Wochenende wird die Baustelle dann für eine öffentliche Besichtigung geöffnet sein.
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Freitag, 28. Mai 2010
Laut einer Untersuchung ist die Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen an den Hamburger Schulen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Zwischen April 2009 und März 2010 gab es über 400 meldepflichtige Vorfälle, damit ist die Zahl um erschreckende 34 Prozent gestiegen. Insgesamt 173 Schulen im Hamburger Stadtgebiet sind von derartigen Vorfällen betroffen, es wurden jedoch keine Schulen genannt, um eine Stigmatisierung zu vermeiden.
Besonders erschreckend ist dabei, dass die Zahl der besonderes schweren Delikte, die mit Drogen, sexuellen Übergriffen und Raub zu tun haben, um ganze 42 Prozent angestiegen sind. Es gab in dem Untersuchungszeitraum auch 69 Amokandrohungen, im Jahr zuvor waren es 44 Stück. Man geht eindeutig davon aus, dass es sich dabei um einige Trittbrettfahrer gehandelt hat, die sich am Vorfall in Winnenden ein Beispiel genommen hatten.
Bei Gewalt an den Schulen geht es schon lange nicht mehr nur um Prügeleien, die Jugendlichen schrecken auch immer weniger vor schweren Gewalttaten und Kriminalität zurück. Es gibt natürlich bestimmte Hamburger Stadtteile, in denen es häufiger zu Gewalttaten an Schulen kommt als in anderen. Man ist sich auch nicht sicher, ob die Schulen tatsächlich alle Vorfälle melden, so dass es durchaus auch eine Dunkelziffer geben könnte. Die Schulbehörde hat auch nicht dazu Stellung bezogen, wie man im einzelnen mit diesen Gewalttaten umgeht und welche Konsequenzen diese für die Schüler haben.
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