Mit ‘millionen euro’ getaggte Artikel

Probleme beim Umbau des Hansaplatz

Mittwoch, 21. Juli 2010

Es ist keine Neuigkeit, dass sich Hamburg mit dem Umbau von öffentlichen Plätzen irgendwie immer schwer tut. Bereits die Umgestaltung des Spielbudenplatzes sorgte über Jahrzehnte für Diskussionen, und auch am Domplatz konnte man nur eine Notlösung finden, die bei der Öffentlichkeit nicht wirklich für Begeisterung sorgte.

Mittlerweile diskutiert man auch seit etlichen Jahren über die Umgestaltung des Hansaplatzes, im Stadtteil St. Georg läuft der Umbau inzwischen jedoch bereits. Die Stadt hat vorläufig 2,5 Millionen Euro locker gemacht, doch bereits in der Anfangsphase der Umgestaltung hagelt es Kritik von Seiten der Anwohner. Im Bezirk Mitte weiss nämlich keiner so recht, wie der Platz anschließend genutzt werden soll, wenn er im Jahr 2011 fertiggestellt wird.

Irgendwie gibt es kein klares Konzept, und die Ausführungsplanung scheint für alle Bewohner des Stadtteiles bisher ein großes Geheimnis zu sein. In erster Linie will man durch den Umbau des Hansaplatzes erreichen, dass die Freier hier nicht ständig mit ihren Autos umher fahren. Dies soll durch eine veränderte Straßenführung und versenkbare Elektropoller erreicht werden. Mit einer neuen Beleuchtung und einer Pflasterung will man einen ansprechenden Platz für verschiedene Veranstaltungen, Märkte und auch gastronomische Betriebe schaffen.

Der Hansaplatz wurde lange Zeit von Obdachlosen, Prostituierten und Drogenabhängigen geprägt, damit soll nach der Umgestaltung endlich Schluss sein, der Hansaplatz soll ein besseres Image bekommen. Zu Beginn hatte man den Bau eines Cafés geplant, doch im Bezirk möchte man vor allem einen geordneten Betrieb von gastronomischen Einrichtungen, so dass man eher dafür plädiert, große Terrassen für die bereits bestehenden Lokale zu bauen.

Lange Zeit gab es Diskussionen darum, wo das neue Café mit öffentlicher Toilette errichtet werden sollte, es gab zwei verschiedene Pläne. Keiner davon war jedoch optimal, der Bezirk hält lieber an den Sommerterrassen für die gastronomischen Betriebe fest. Die Anwohner befürchten jedoch, dass der Platz dann wieder zu stark belebt ist, deshalb wäre ihnen ein zentrales Café in der Mitte des Platzes lieber. Es wird sicher noch einige Diskussionen geben, bis eine endgültige Lösung für den Hansaplatz gefunden ist.

Die exklusiven Sophienterrassen entstehen in Hamburg

Donnerstag, 24. Juni 2010

Gerade hat der Bau der exklusiven Sophienterrassen an der Außenalster im Stadtteil Harvestehude begonnen. Auf dem Gelände der früheren Standortkommandantur, das eine Fläche von 44.000 Quadradtmetern umfasst, soll ein neues Quartier entstehen, mit insgesamt rund 200 Wohneinheiten. Bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2012 will die Frankonia Eurobau etwa 340 Millionen Euro in dieses große Projekt investieren.

In dieser herrlichen Lage, direkt am Wasser, soll ein exklusives Wohnviertel entstehen, das nicht weit vom Zentrum und dennoch autofrei ist. Mitten im Grünen sollen in den kommenden Monaten 24 Stadthäuser mit 33 Wohneinheiten sowie sieben Alster- und Parkvillen errichtet werden, alle mit einer exklusiven und hochwertigen Innenausstattung, so dass die Sophienterrassen sich zu einem bevorzugten Wohngebiet der Reichen entwickeln dürfte.

Auf dem Gelände befindet sich noch das alte Kommandanturgebäude, welches unter Denkmalschutz steht. Dieses soll total entkernt werden, damit 108 luxuriöse Apartements im zukünftigen Sophienpalais untergebracht werden können. Der in Paris lebende Designer Karl Lagerfeld, der ursprünglich aus Hamburg stammt, soll die komplette Gestaltung der Inneneinrichtung des Sophienpalais und Teile der Alstervillen übernehmen.

Bei diesem Bauvorhaben handelt es sich um eines der renommiertesten und exklusivsten Projekte in Hamburg überhaupt. Man darf schon jetzt gespannt sein, wie die noblen Sophienterrassen sich nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2012 der Öffentlichkeit präsentieren werden.

Gravierende Probleme beim Bau der Elbphilharmonie

Mittwoch, 26. Mai 2010

Die Elbphilharmonie in Hamburg befindet sich mitten im Bau, und nun sind Berichte veröffentlicht worden, laut denen es gravierende Baumängel an dem hochmodernen Gebäude geben soll. Angeblich soll es sich dabei auch um Sicherheitsmängel handeln, was natürlich schwerwiegende Folgen haben könnte. Das Bauunternehmen wies diese Vorwürfe jedoch vehement zurück und behauptet, dass es angesichts der Sicherheit keinerlei Probleme in der Bauphase gegeben hätte. Alle anderen Fehler und Mängel wären nur sehr geringfügig gewesen und seien in der Zwischenzeit auch längt behoben worden, oder man sei gerade damit beschäftigt. Über 4.000 Mängel wurden in besagtem Bericht aufgeführt, einige davon sollen ziemlich gravierend sein.

Dies sind jedoch nicht die einzigen Probleme, welche dem Bauunternehmen vorgeworfen werden, denn man hängt außerdem noch mit dem Zeitplan ziemlich hinterher, so dass man die Eröffnung des Konzertsaals bereits des öfteren nach hinten verschieben musste. Dazu kommt noch eine enorme Kostensteigerung, denn ursprünglich waren für den Bau der Elbphilharmonie 77 Millionen Euro veranschlagt. Mittlerweile ist man bereits bei 323.000 Euro angelangt, und das Bauunternehmen stellte noch weitere finanzielle Nachforderungen an die Hansestadt Hamburg. Im Jahr 2007 war man mit so viel Enthusiasmus an die Realisierung des riesigen Bauvorhabens herangegangen, momentan dominiert jedoch der Frust, und das Verhältnis zwischen der Stadt und dem Bauherren ist durch die ganzen Streitigkeiten ziemlich angespannt. Man darf gespannt sein, wann die Elbphilharmonie letztendlich feierlich eröffnet wird.