Flughafen Hamburg

flughafen-hamburgHamburg Airport¬†ist die offizielle Bezeichnung des Hamburger Flughafens, welcher auf eine lange Geschichte zur√ľckblicken kann. Durch den Betriebsbeginn im Jahr 1911 kann der Betreiber, die Flughafen Hamburg GmbH, einen der √§ltesten Betriebe dieser Art vorweisen in Deutschland. Bei den stetig wachsenden Bef√∂rderungszahlen, ist das Volumen an Flugg√§sten mittlerweile auf einem hohen Niveau, was rechnerisch im innerdeutschen Vergleich den f√ľnft gr√∂√üten Flughafen darstellt. Unmittelbare Konkurrenz gibt es vor Ort nur aus den St√§dten Bremen und L√ľbeck, wobei auch Hannover noch zu ber√ľcksichtigen ist, allerdings mit gr√∂√üerer Distanz.

Anfahrt

Der Flughafen Hamburg befindet sich im n√∂rdlichen Grenzenbezirk der Stadt, dabei ist man geografisch relativ nah von der Stadtmitte entfernt. Mit √∂ffentlichen Verkehrsmitteln ist man √ľber eine Distanz von etwa 8 Kilometern von der City aus Hamburg am Flughafen angekommen. Hierbei bedient man sich am Besten der¬†S-Bahn Linie 1, welche vom Zentrum der Stadt nur etwa 25 Minuten zum Flughafen ben√∂tigt. Weiterhin f√§hrt auch die¬†Buslinie 274¬†als auch eine U-Bahn der Linie¬†U1 zum Flughafenbezirk. Aus norden oder westlicher Himmelsrichtung kann man den Flughafen √ľber die¬†Autobahn A 7¬†anfahren. Anreisende mit PKW k√∂nnen eine online Parkreservierung nutzen, vor Ort informiert auch das Parkleitsystem √ľber freie Stellplatze und dirigiert den Fahrer an sein Ziel.

Geschichte

Zum Beginn im letzten Jahrhundert wurde der Flughafen √ľberwiegend von Luftschiffen genutzt, den sogenannten Zeppelinen. Nach und nach vergr√∂√üerte man das Betriebsgel√§nde, was sich analog des ermittelten Bedarfes ergab. Im Ersten Weltkrieg wurde durch die milit√§rische Nutzung auch der Flughafen das Ziel von gegnerischen Angriffen. Dabei wurden auch gro√üe Luftschiffhallen zerst√∂rt. In den Jahren danach setzte sich die Erfolgsgeschichte allerdings fort und man begann mit dem Wiederaufbau. In den 1930 Jahren war der Flughafen der Ausgangspunkt der l√§ngsten Flugstrecke der Welt.

W√§hrend des Zweiten Weltkrieges dominierte wieder die milit√§rische Nutzung auf dem Betriebsgel√§nde. Dies blieb auch nach Kriegsende erstmal so durch die britische Besatzung mit der Royal Air Force. Aber bereits wenige Jahre danach wurden die Zivilluftfahrt wieder aufgenommen, dabei flog man u. U. nach London oder Amsterdam. Nachkommend dauerte es aber mehrere Jahre, bis man die innerdeutschen Fluglinien ausbauen konnte. Dies f√ľhrte dazu, dass international z. B. auch New York angeflogen wurde. Zu diesem Zeitpunkt nutzte die Lufthansa den Hamburg-Airport als Heimatflughafen, was sich sp√§ter allerdings auf Frankfurt am Main √§nderte. Anschlie√üend konnte man sowohl Passagierzahlen als auch Transportzahlen erh√∂hen. Aktuelle und gr√∂√üere Modernisierung Ma√ünahmen wurden in den Jahren 2008 als auch 2009 beendet, dieses beinhaltete u. a. den Airport Plaza (Shopping-Center und Logistik) aber auch den S-Bahn Bahnhof f√ľr die √∂ffentliche Anbindung.

Wie jeder Flughafen in der N√§he einer Gro√üstadt hat auch Hamburg, mit Problemen aus L√§rmbel√§stigung und steigender Verkehrsbel√§stigung zu k√§mpfen. Diverse B√ľrgerinitiativen gehen daher gegen den Flughafen vor, was u. a. auch ein Nachflugverbot mitgebracht hat. Sogar ein Umzug war deshalb schon mal angedacht, was aber wieder verworfen wurde.

Die beiden vorhandenen Terminals konnten zuletzt bis zu 13. Millionen Fluggäste abfertigen, dabei konnte man bis zu 48 Starts und Landungen pro Stunde zählen. Auch als Arbeitgeber kann man sich zu einem der ganz großen in der Region zählen, mit rund 15.000 Angestellten in 70 unterschiedlichen Berufen, gibt es immer viel zu tun. Selbstverständlich profitiert auch die Heimatstadt Hamburg von diesem großen Arbeitgeber als auch der damit verbundenen Steuereinnahmen.

Foto: iStockphoto.com

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