12. September – Weltgrößte Hüpfburg in Hamburg

Das White Bouncy Castle ist mit einer Länge von 40 Metern die größte Hüpfburg der Welt, doch die blendend weiße Hüpfburg ist nicht nur zum reinen Vergnügen gedacht. Sie gehört dem Starchoreografen William Forsythe, der in diesem Jahr schon einmal mit seiner Hüpfburg in der Hansestadt gastierte.

Nun ist sie bis zum 12. September erneut in den Deichtorhallen aufgestellt und bildet einen Teil einer ganz besonderen Form der Kunst. Denn hier ist kein professionelles Ensemble engagiert, um ein Bühnenstück zu inszenieren, sondern die Besucher des White Bouncy Castle werden selbst zu Darstellern. Nun avanciert die riesige Hüpfburg zur Bühne, denn laut William Forsythe lauert der choreografische Prozess immer und überall.

Der international bekannte Choreograf ist mit seinem außergewöhnlichen Projekt nun Bestandteil des Internationalen Sommerfestivals in Hamburg, das Luftschloss stellt eine ganz besondere Attraktion in der Metropole an der Elbe dar. Die Besucher springen auf der gewaltigen Hüpfburg, weil es ihnen in erster Linie Spaß macht, doch gleichzeitig erschaffen sie damit auch Kunst.

Ursprünglich wurde dieses Luftschloss im Jahr 1997 für das Roundhouse in London entwickelt. Nun wurde das herrliche weiße Schloss bereits fünf Mal erneut aufgebaut, und Hamburg hat erneut die Ehre. Die Dichte und Lautstärke der von der Hüpfburg erzeugten Töne hängt von dem Tempo und der Sprungkraft der Besucher ab, so kann der Klang immer irgendwo zwischen einem zarten Säuseln und einem ohrenbetäubenden Lärm liegen. Beim White Bouncy Castle handelt es sich also keineswegs um ein Kinderspielzeug, sondern ein wahres Kunsterlebnis.

Foto: Digital Vision | Thinkstock

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