Stadtautos bald auch in Hamburg

Bereits seit einiger Zeit gibt es in der Hansestadt Hamburg das StadtRad-Leihsystem, das von der Bevölkerung auch gut angenommen wird. Nun will die Stadt noch einen Schritt weiter gehen und sich am Vorbild der Stadt Ulm in Baden-Württemberg orientieren. Es gibt zwar in vielen deutschen Städten schon Autos, die von der Stadt zur Verfügung gestellt werden, doch das neue Konzept Car2go wurde speziell für Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern entwickelt.

Dabei soll es sich nicht um das Ausleihen eines Autos für größere Touren handeln, sondern das System soll sich ausschließlich auf den Großraum Hamburg konzentrieren. Bereits ab dem nächsten Jahr sollen an zahlreichen Stellen in Hamburg Kleinwagen bereitgestellt werden, die man dann kurzfristig und unkompliziert für kleinere Touren in der Hansestadt ausleihen kann. Im Grunde sollen die Stadtautos eine Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sein, denn die Kleinwagen können dann auch für kürzere Touren genutzt und einfach an einer anderen Stelle wieder abgestellt werden.

Wenn man wissen möchte, wo sich das nächste Fahrzeug gerade befindet, kann man entweder im Callcenter anrufen, oder sich auf der Internetseite informieren. 200 Smarts sollen der Hamburger Bevölkerung rund um die Uhr zur Verfügung stehen, es ist lediglich eine Registrierung notwendig, dann kann man die Fahrzeuge uneingeschränkt nutzen, am Ende des Monats erhält der Kunde dann eine Sammelrechnung.

Bei der Registrierung wird der Führerschein mit einem elektronischen Siegel versehen, dazu bekommt der Kunde noch eine PIN, und schon ist es ihm möglich, jedes Fahrzeug der Flotte zu öffnen. Den Schlüssel für das entsprechende Fahrzeug findet man dann jeweils im Handschuhfach. Die Autos sind in der Regel betankt, für Notfälle, wenn die Fahrt mal länger dauert, findet der Kunde im Handschuhfach eine vorbezahlte Tankkarte.
Falls der Kunde tanken muss, weil der Tank bei Fahrtantritt bereits zur Hälfte leer ist, bekommt er eine Gutschrift auf sein Konto, als Dank für die aufgewendete Zeit. Mit dem Projekt Car2go könnte die Stadt Hamburg einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten und ihren Bürgern gleichzeitig einen tollen Service zur Verfügung stellen. Wie es mit dem Versicherungsschutz aussieht, wenn man einen Unfall baut? Dafür muss eigentlich die Versicherung vom Fahrzeug aufkommen. Teuer dürften die Versicherungen auch nicht mehr sein, bei den ganzen Kfz Versicherungsvergleich-Portalen im Internet wird sich bestimt das eine oder andere Angebot finden.

Foto: ThinkstockImages

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