Besucher-Flaute im Hamburg-Museum

Das Museum f├╝r Hamburgische Geschichte hatte im letzten Jahr einen starken R├╝ckgang der Besucherzahlen zu verzeichnen, denn diese waren fast um ein Drittel zur├╝ckgegangen. Lediglich 140.000 Besucher konnte man im Jahr 2010 z├Ąhlen, das lag wahrscheinlich an den starken Einsparungen, die vor allem die F├╝hrungen und Vortr├Ąge im Museum betrafen. Den Betreibern des Museums stand nur noch die H├Ąlfte an Geld f├╝r Marketing-Zwecke zur Verf├╝gung, die Eintrittsgelder wurden auch noch erh├Âht.

Durch die enormen Einsparungen hatte das Museum viel von seiner fr├╝heren Attraktivit├Ąt verloren. Das m├Âchte man in Hamburg in diesem Jahr auf jeden Fall ├Ąndern, deshalb hat man Geld aus einem speziellen Fonds erhalten, so dass einige Verbesserungen vorgenommen werden k├Ânnen.

Gerade die Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert m├Âchte man mit Hilfe der Finanzspitze attraktiver pr├Ąsentieren. Dar├╝ber hinaus gibt es Pl├Ąne f├╝r ein ganz neues Konzept, f├╝r das man sich weitere finanzielle Unterst├╝tzung erhofft. Man k├Ânnte meinen, dass der Besuch eines Museums in der modernen Zeit vielleicht nicht mehr reizvoll sei, doch das scheint nicht der Fall zu sein, denn die meisten Menschen interessieren sich auch f├╝r das Vergangene.

Dennoch muss man Besuchern in einem Museum auch immer wieder Neues anbieten und auch aktuelle Themen ins Gespr├Ąch bringen, und das wurde vor allem aus Kostengr├╝nden in der Vergangenheit vernachl├Ąssigt.

In diesem Jahr plant das Museum den Druck eines speziellen Routenplanes von Hamburg Prospekte und Flyer, so dass die Besucher des Museums anschlie├čend auch die Stellen in Hamburg finden k├Ânnen, die eine Verbindung zu den Ausstellungen im Hamburg-Museum haben. Die Betreiber des Museums hoffen, dass sie auch vom Regierungswechsel in Hamburg profitieren, doch jetzt ist erst einmal gute Publicity gefragt.

 

Foto: Carolrose | sxc.hu

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